Eines Tages ...
Die Sage der Wiler Berg-Dämone
Seit Jahrhunderten erzählt man sich am Tüllinger Berg, oberhalb von Weil am Rhein, von einem alten Flüstern aus den Tiefen des Berges.
Besonders in den kalten Nächten der Fasnachtszeit soll es zwischen den Reben, den dunklen Wäldern und den alten Wegen zu hören sein.
Ein Raunen.
Ein Ruf.
Denn nach altem alemannischem Brauch vertreiben die Narren seit jeher mit Larven, Feuer, Glocken und lautem Treiben die dunklen Geister des Winters.
Doch nicht alle Schatten verschwanden.
Einige blieben zurück. Versteckt tief im Berg.
Wachend zwischen Nebel und Dunkelheit.
Man nennt sie die Berg-Dämone.
Keine Wesen des Bösen – sondern uralte Gestalten der Fasnacht.
Wild. Düster. Unberechenbar.
Mit unheimlichem Lächeln, zerfurchten Fratzen und spitzen Zähnen erinnern sie an die rohe Kraft der alten alemannischen Traditionen.
Im Jahr 2026 folgten sieben Freunde diesem Ruf.
Sie sahen, wie Brauchtum, Zusammenhalt und echte Fasnacht vielerorts an Bedeutung verloren.
Aus verschiedenen Cliquen, Freundschaften und Wegen kommend, verband sie derselbe Wunsch:
Die Tradition nicht sterben zu lassen.
Nicht nur Fasnacht zu feiern – sondern sie zu leben.
So entstand der Verein Wiler Berg-Dämone e. V.
Ein Zusammenschluss aus Gemeinschaft, Freundschaft und echter Leidenschaft für die alemannische Fasnacht.
Die Wiler Berg-Dämone stehen für Zusammenhalt, Tradition und das gemeinsame Vertreiben der dunklen Zeit des Winters.
Denn wenn die Berg-Dämone durch die Straßen ziehen, der Nebel steigt und die Glocken erklingen, weiß man eines ganz genau:
Der Berg lebt.
Und die Dämone sind erwacht.
